Krisendienst Mittelfranken.

10.000 Euro Spende für den Krisendienst Mittelfranken

Projekt Beschreibung

Spende für den Krisendienst Mittelfranken

Der Krisendienst Mittelfranken bietet Hilfe für Menschen in seelischen Notlagen. Als „Erste-Hilfe-Einrichtung“ kümmern sich die Mitarbeiter vor allem um Akut-Situationen und vermitteln Betroffene weiter, wenn Beratungs- und Therapiekontakte erforderlich sind. Bereits seit mehreren Jahren unterstützt die PSD Bank Nürnberg den Krisendienst Mittelfranken – so auch 2018 mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro.

Die symbolische Spendenübergabe fand am Dienstag, den 19. März 2019, in der PSD Bank Zentrale in Nürnberg statt. Ralf Bohnert, Leiter des Krisendienstes Mittelfranken, und Prof. Dr. Christina Zitzmann, Beiratsmitglied des Krisendienstes, nahmen den Scheck von Johann Büchler, Vorstandsvorsitzender der PSD Bank Nürnberg, und Karin Stemmert, Vorstandssekretariat der PSD Bank Nürnberg, entgegen. „Der Krisendienst Mittelfranken leistet wertvolle Arbeit in der Region. Wir freuen uns, dieses wichtige Engagement zu unterstützen“, erklärt Johann Büchler.

Hilfe in seelischen Notlagen

Rund 3.000 Menschen in der Region Mittelfranken unterstützt der Krisendienst jährlich in über 8.000 Gesprächen. „Hat jemand das Gefühl, er weiß nicht mehr weiter, ist ein Anruf bei uns gut und wichtig“, erklärt Ralf Bohnert und ergänzt: „Wir kümmern uns um alle Arten seelischer Notlagen und helfen, wo wir nur können.“ Betroffene können zwischen vier Kontaktwegen wählen: Per Telefon, per Internet (Chat oder E-Mail), in persönlichen Gesprächen im Krisendienst oder beim Betroffenen zu Hause.

Unterstützung für das Projekt „Bedrohungsmanagement“

Mit der Spende unterstützt die PSD Bank Nürnberg vor allem das Projekt „Bedrohungsmanagement“ des Krisendienstes Mittelfranken. Dieses hat zum Ziel, bedrohliches Verhalten einzudämmen und Gewalttaten zu verhindern. Dafür bildet der Krisendienst sogenannte Erstbewerter aus: Sie lernen, kritische Situationen und potenzielle Täter einzuschätzen. So können sie unterscheiden, ob es sich um einen spontanen Wutausbruch oder um eine lang aufgebaute, „kalte“ Aggression handelt. „Ein Amoklauf ist nur die Spitze des Eisbergs. Unser Ziel ist es, potenzielle Gewalttaten bereits frühzeitig zu erkennen und zu verhindern“, erklärt Christina Zitzmann. In 80 Prozent der Fälle könne die Gefahr mit einer Täteransprache durch den Erstbewerter entschärft werden. Für schwere Hochrisikofälle steht beim Krisendienst ein Kernteam bereit, das u.a. aus Psychologen, Polizisten und Sozialpädagogen besteht. Insgesamt 15 Einrichtungen beteiligen sich bereits am Netzwerk des Bedrohungsmanagement, darunter Schulen, Frauenhäuser und das Jugendamt. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass es gar nicht erst zum Ernstfall kommt.

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