Vorstandsperspektive 
»Wir werden auch in den nächsten Jahren konsequent in den Ausbau unserer digitalen Angebote investieren.«

Das Jahr 2020 war sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich eines der schwersten Jahre der jüngsten Vergangenheit. Als das Corona­-Virus zu Beginn 2020 das erste Mal in Deutschland nachgewiesen worden ist, konnte niemand abschätzen, welch große Herausforderungen die Pandemie – neben all den medizinischen und gesellschaftlichen Problemen – für die Menschen, die Wirtschaft und damit auch für unsere Bank mit sich bringen sollte. Dennoch haben wir das Geschäftsjahr 2020 mit einem guten Ergebnis abschließen können.

Dies zeigt vor allem der Blick in die Geschäftszahlen. Wir beenden 2020 mit einem Plus von 6,3 Millionen Euro. Daran erkennen wir, dass wir trotz eines herausfordernden Marktumfelds und der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie gute Arbeit geleistet haben und unseren Mitgliedern sowie Kundinnen und Kunden als verlässlicher und professioneller Finanzpartner zur Seite standen. Insbesondere bei den Girokonten zeigt sich das Vertrauen in unsere Leistungsfähigkeit: 6.122 neu eröffnete Lohn­- und Gehaltskonten sprechen für sich. Einen solchen Zuwachs wie im Jahr 2020 gab es bisher noch nie. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg ehrt uns, dass unsere PSD­-Bankengruppe zum wiederholten Mal zur beliebtesten Regionalbank gewählt wurde. Unser Mix aus Direkt-­, Filial-­ und Genossenschaftsbank macht uns flexibel. So können wir auf zahlreichen Wegen auf die individuellen Wünsche unserer Kundinnen und Kunden bestens eingehen.

Die Pandemie zeigt, wo wir stehen

Die Pandemie wirkte wie ein Brennglas. Schonungslos offenbarte die Krise, wo wir mit der Digitalisierung zahlreicher Lebensbereiche stehen. Flächendeckendes Homeoffice und effiziente, digitale Verwaltungsprozesse: Mehr denn je war Umdenken nötig – sowohl in der Gesellschaft als auch in unserer PSD Bank. Wir haben diese Entwicklung en schon vor Jahren erkannt und dennoch ging nun viel es schneller als gedacht: Wir haben viel Zeit und Energie in die Einführung und Optimierung der digitalen Prozesse unserer PSD Bank Nürnberg investiert. Mit dem Ziel genau dort erreichbar zu sein, wo unsere Kundinnen und Kunden uns brauchen. Mit unseren erfolgreichen Anstrengungen haben wir eines bewiesen: Wir haben modernes Banking im Sinne unserer Kundschaft verstanden – kein allzu schlechtes Ergebnis eines Krisenjahres.

Erfolgreiche Immobilienberatungen

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben in einigen Branchen für ein Beben unbekannten Ausmaßes gesorgt. Eine Branche hingegen zeigte sich nahezu unbeeindruckt von den Kapriolen am Markt: die Immobilienbranche. Nicht nur, dass sie keine Einbußen erlebt hat, sie ist darüber hinaus sogar gewachsen. Angesichts der Unsicherheiten ist diese Entwicklung allerdings wenig überraschend. In Zeiten der Niedrigzinspolitik, schwankender Kapitalmärkte und allgemeiner Verunsicherung streben Kundinnen und Kunden nach sicheren Wertanlagen. Eine eigene Immobilie scheint vielen daher das beste Mittel zu sein, Kapital anzulegen und gleichzeitig von den Vorteilen der eigenen vier Wände zu profitieren. Schließlich haben wir während des Lockdowns viel mehr Zeit in den heimischen vier Wänden verbracht als zuvor. Das brachte – neben dem Wunsch nach einer sicheren Geldanlage – viele dazu, über die eigene Wohnsituation, die oftmals Homeoffice und Homeschooling ermöglichen musste, nachzudenken. Neben allen emotionalen Aspekten steht für unsere Kundinnen und Kunden die Frage nach bestmöglichen Finanzierungsmöglichkeiten einer Immobilie im Vordergrund.

Gemeinsam die beste Lösung finden

Um genau das leisten zu können, haben wir uns dazu entschieden, unser Augenmerk – neben der Vermittlung unserer eigenen Baufinanzierung – auf die Vermittlung von Baufinanzierungen von Drittanbietern zu legen. Vor diesem Hintergrund sind wir Kooperationen mit aktuell 15 anderen Kreditinstituten und Bausparkassen eingegangen. Uns ist bewusst, dass sich unsere Kundinnen und Kunden für ein Produkt unseres Kooperationspartners entscheiden können – und damit gegen eine Baufinanzierung in unserem Haus. Allerdings: Steht das partnerschaftliche Miteinander nicht gerade dafür, gemeinsam die bestmögliche Lösung für alle zu schaffen? Wir beantworten das mit einem klaren Ja! Und lassen unsere Kundinnen und Kunden mit dem guten Gefühl zurück, die beste Entscheidung getroffen zu haben. Mehr Partnerschaftlichkeit und Vertrauen geht nicht.

Das Jahr 2020 war für uns mehr als nur ein Jahr der Her­ausforderungen, der Ungewissheiten und der Sorgen – es war auch ein Jahr des Hinterfragens, Neudenkens und der Gewissheit: Gemeinsam schaffen wir das. Vor allem lehrte uns 2020, dass unser genossenschaftliches Prinzip, das seit mehr als 200 Jahren gilt, auch in herausfor­dern­den Zeiten bestens funktioniert und weiterhin Bestand hat. Und: Es hat uns gezeigt, dass wir bereits vor Jahren den richtigen digitalen Weg eingeschlagen haben.

So haben wir uns schon vor der Pandemie mit den Mög­lichkeiten der Videoberatung und ihren Vorteilen intensiv auseinandergesetzt. Daher stellte die Umstellung auf dieses Beratungsformat keine unlösbare Aufgabe für uns dar. Wir sind froh, dass unsere Kundinnen und Kunden dieses Angebot gerne angenommen haben. So blieben wir als Finanzdienstleister gegenüber unserer Kundschaft jederzeit ansprechbar.

Neben allen technischen Möglichkeiten blieben unsere Filialen zu jedem Zeitpunkt der Pandemie geöffnet. Sicher, die Beratungen verliefen anders als gewöhnlich – mit mehr Abstand und mit strengen Hygienevorschrif­ten. Wir konnten allen Kundinnen und Kunden, die auf eine Vor-Ort-Beratung nicht verzichten wollten oder konnten, jederzeit ein Gesprächsangebot machen – denn wir wis­sen, manche Fragen der eigenen Finanzplanung lassen sich in einem persönlichen Gespräch einfach besser besprechen.

Arbeiten in Zeiten der Pandemie

Auch auf die Organisation und die Arbeit bei uns in der PSD Bank Nürnberg hat die Corona-Pandemie Einfluss genommen. Schon früh haben wir auf den digitalen Betrieb umgestellt. Damit einher gingen Vor-, aber auch Nachteile. So konnten wir feststellen, dass Besprech­ungen digital viel effektiver abgehalten wurden und Aufbau sowie der Ablauf insgesamt schlanker wurden. Her­ausfordernd war hingegen, dass soziale Kontakte fehlen, insbesondere der spontane und ungezwungene Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen wird schmerzlich vermisst.

Insgesamt ziehen wir jedoch eine durchaus positive Bilanz. Die zeitliche Flexibilität, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Wegfall langer Pendlerwege: Die Vorteile des mobilen Arbeitens sind vielfältig und zugleich attraktiv. Als zukunftsorientierter Arbeitgeber hatten wir bereits vor der Pandemie Konzepte ausgearbeitet, wie wir unseren Kolleginnen und Kollegen mobiles Arbeiten ermöglichen können. Und auch hier war die Krise wieder einmal ein Prozessbeschleuniger. Wir setzten unsere Ideen früher, wenn auch etwas anders als gedacht, in die Tat um. Und eines ist sicher: Wir bleiben am Ball und werden die Entwicklungen rund um alternative Arbeitskonzepte weiterhin ganz weit oben auf unserer Agenda haben.

Schulungen für unsere Mitarbeitenden

Die digitale Umstellung ging natürlich auch für uns mit einem Mehraufwand einher. Kurzerhand wurden einige Beraterinnen und Berater in der Durchführung von Video­beratungen geschult und mit den dazugehörigen Prozessen sowie der Technik vertraut gemacht. Für uns als Bank ergab sich damit eine echte Win-Win-Situation: Unsere Kolleginnen und Kollegen können nun flexibel beide Beratungswege anbieten und eröffnen unserer Kundschaft eine größtmögliche Wahlfreiheit. Dies haben Kundinnen und Kunden honoriert. Die positiven Rückmeldungen sprechen für sich, was uns bestärkt, unser Angebot weiter auszubauen, ohne dabei den direkten Kontakt in unseren Filialen zu vernachlässigen.

Die Zukunft kann kommen

Dass die Digitalisierung aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken ist, wurde 2020 mehr als deutlich. Auch wir stellen unsere Prozesse auf den digitalen Prüfstand. Konkret: Wir werden in diesem Jahr die digitale Unterschrift auf Darlehensverträgen angehen. Dies ist aus mehreren Gesichtspunkten für uns wichtig: Zum einen wird so der Prozess beschleunigt. Zum anderen ist das auch ein kleiner Beitrag für den Umweltschutz. Insge­samt blicken wir sehr zuversichtlich in die Zukunft. Das letzte Jahr hat uns gezeigt, dass wir auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen können, die sich einsetzen, auch in schwierigen Situationen zusammenhalten und für unsere Kundinnen und Kunden immer die richtigen Lösungen finden. Dafür bedanke ich mich im Namen des gesamten Vorstandes ganz herzlich!

Vorstandsperspektive 
»Das Letzte Jahr hat uns gezeigt, dass wir uns auf unsere Kolleginnen und Kollegen verlassen können. dafür Danken wir ihnen herzlich.«

Vorstandsperspektive 
»Wir werden auch in den nächsten Jahren konsequent in den Ausbau unserer digitalen Angebote investieren.«

Das Jahr 2020 war sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich eines der schwersten Jahre der jüngsten Vergangenheit. Als das Corona­-Virus zu Beginn 2020 das erste Mal in Deutschland nachgewiesen worden ist, konnte niemand abschätzen, welch große Herausforderungen die Pandemie – neben all den medizinischen und gesellschaftlichen Problemen – für die Menschen, die Wirtschaft und damit auch für unsere Bank mit sich bringen sollte. Dennoch haben wir das Geschäftsjahr 2020 mit einem guten Ergebnis abschließen können.

Dies zeigt vor allem der Blick in die Geschäftszahlen. Wir beenden 2020 mit einem Plus von 6,3 Millionen Euro. Daran erkennen wir, dass wir trotz eines herausfordernden Marktumfelds und der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie gute Arbeit geleistet haben und unseren Mitgliedern sowie Kundinnen und Kunden als verlässlicher und professioneller Finanzpartner zur Seite standen. Insbesondere bei den Girokonten zeigt sich das Vertrauen in unsere Leistungsfähigkeit: 6.122 neu eröffnete Lohn­- und Gehaltskonten sprechen für sich. Einen solchen Zuwachs wie im Jahr 2020 gab es bisher noch nie. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg ehrt uns, dass unsere PSD­-Bankengruppe zum wiederholten Mal zur beliebtesten Regionalbank gewählt wurde. Unser Mix aus Direkt-­, Filial-­ und Genossenschaftsbank macht uns flexibel. So können wir auf zahlreichen Wegen auf die individuellen Wünsche unserer Kundinnen und Kunden bestens eingehen.

Die Pandemie zeigt, wo wir stehen

Die Pandemie wirkte wie ein Brennglas. Schonungslos offenbarte die Krise, wo wir mit der Digitalisierung zahlreicher Lebensbereiche stehen. Flächendeckendes Homeoffice und effiziente, digitale Verwaltungsprozesse: Mehr denn je war Umdenken nötig – sowohl in der Gesellschaft als auch in unserer PSD Bank. Wir haben diese Entwicklung en schon vor Jahren erkannt und dennoch ging nun viel es schneller als gedacht: Wir haben viel Zeit und Energie in die Einführung und Optimierung der digitalen Prozesse unserer PSD Bank Nürnberg investiert. Mit dem Ziel genau dort erreichbar zu sein, wo unsere Kundinnen und Kunden uns brauchen. Mit unseren erfolgreichen Anstrengungen haben wir eines bewiesen: Wir haben modernes Banking im Sinne unserer Kundschaft verstanden – kein allzu schlechtes Ergebnis eines Krisenjahres.

Erfolgreiche Immobilienberatungen

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben in einigen Branchen für ein Beben unbekannten Ausmaßes gesorgt. Eine Branche hingegen zeigte sich nahezu unbeeindruckt von den Kapriolen am Markt: die Immobilienbranche. Nicht nur, dass sie keine Einbußen erlebt hat, sie ist darüber hinaus sogar gewachsen. Angesichts der Unsicherheiten ist diese Entwicklung allerdings wenig überraschend. In Zeiten der Niedrigzinspolitik, schwankender Kapitalmärkte und allgemeiner Verunsicherung streben Kundinnen und Kunden nach sicheren Wertanlagen. Eine eigene Immobilie scheint vielen daher das beste Mittel zu sein, Kapital anzulegen und gleichzeitig von den Vorteilen der eigenen vier Wände zu profitieren. Schließlich haben wir während des Lockdowns viel mehr Zeit in den heimischen vier Wänden verbracht als zuvor. Das brachte – neben dem Wunsch nach einer sicheren Geldanlage – viele dazu, über die eigene Wohnsituation, die oftmals Homeoffice und Homeschooling ermöglichen musste, nachzudenken. Neben allen emotionalen Aspekten steht für unsere Kundinnen und Kunden die Frage nach bestmöglichen Finanzierungsmöglichkeiten einer Immobilie im Vordergrund.

Gemeinsam die beste Lösung finden

Um genau das leisten zu können, haben wir uns dazu entschieden, unser Augenmerk – neben der Vermittlung unserer eigenen Baufinanzierung – auf die Vermittlung von Baufinanzierungen von Drittanbietern zu legen. Vor diesem Hintergrund sind wir Kooperationen mit aktuell 15 anderen Kreditinstituten und Bausparkassen eingegangen. Uns ist bewusst, dass sich unsere Kundinnen und Kunden für ein Produkt unseres Kooperationspartners entscheiden können – und damit gegen eine Baufinanzierung in unserem Haus. Allerdings: Steht das partnerschaftliche Miteinander nicht gerade dafür, gemeinsam die bestmögliche Lösung für alle zu schaffen? Wir beantworten das mit einem klaren Ja! Und lassen unsere Kundinnen und Kunden mit dem guten Gefühl zurück, die beste Entscheidung getroffen zu haben. Mehr Partnerschaftlichkeit und Vertrauen geht nicht.

Das Jahr 2020 war für uns mehr als nur ein Jahr der Her­ausforderungen, der Ungewissheiten und der Sorgen – es war auch ein Jahr des Hinterfragens, Neudenkens und der Gewissheit: Gemeinsam schaffen wir das. Vor allem lehrte uns 2020, dass unser genossenschaftliches Prinzip, das seit mehr als 200 Jahren gilt, auch in herausfor­dern­den Zeiten bestens funktioniert und weiterhin Bestand hat. Und: Es hat uns gezeigt, dass wir bereits vor Jahren den richtigen digitalen Weg eingeschlagen haben.

So haben wir uns schon vor der Pandemie mit den Mög­lichkeiten der Videoberatung und ihren Vorteilen intensiv auseinandergesetzt. Daher stellte die Umstellung auf dieses Beratungsformat keine unlösbare Aufgabe für uns dar. Wir sind froh, dass unsere Kundinnen und Kunden dieses Angebot gerne angenommen haben. So blieben wir als Finanzdienstleister gegenüber unserer Kundschaft jederzeit ansprechbar.

Neben allen technischen Möglichkeiten blieben unsere Filialen zu jedem Zeitpunkt der Pandemie geöffnet. Sicher, die Beratungen verliefen anders als gewöhnlich – mit mehr Abstand und mit strengen Hygienevorschrif­ten. Wir konnten allen Kundinnen und Kunden, die auf eine Vor-Ort-Beratung nicht verzichten wollten oder konnten, jederzeit ein Gesprächsangebot machen – denn wir wis­sen, manche Fragen der eigenen Finanzplanung lassen sich in einem persönlichen Gespräch einfach besser besprechen.

Arbeiten in Zeiten der Pandemie

Auch auf die Organisation und die Arbeit bei uns in der PSD Bank Nürnberg hat die Corona-Pandemie Einfluss genommen. Schon früh haben wir auf den digitalen Betrieb umgestellt. Damit einher gingen Vor-, aber auch Nachteile. So konnten wir feststellen, dass Besprech­ungen digital viel effektiver abgehalten wurden und Aufbau sowie der Ablauf insgesamt schlanker wurden. Her­ausfordernd war hingegen, dass soziale Kontakte fehlen, insbesondere der spontane und ungezwungene Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen wird schmerzlich vermisst.

Insgesamt ziehen wir jedoch eine durchaus positive Bilanz. Die zeitliche Flexibilität, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Wegfall langer Pendlerwege: Die Vorteile des mobilen Arbeitens sind vielfältig und zugleich attraktiv. Als zukunftsorientierter Arbeitgeber hatten wir bereits vor der Pandemie Konzepte ausgearbeitet, wie wir unseren Kolleginnen und Kollegen mobiles Arbeiten ermöglichen können. Und auch hier war die Krise wieder einmal ein Prozessbeschleuniger. Wir setzten unsere Ideen früher, wenn auch etwas anders als gedacht, in die Tat um. Und eines ist sicher: Wir bleiben am Ball und werden die Entwicklungen rund um alternative Arbeitskonzepte weiterhin ganz weit oben auf unserer Agenda haben.

Schulungen für unsere Mitarbeitenden

Die digitale Umstellung ging natürlich auch für uns mit einem Mehraufwand einher. Kurzerhand wurden einige Beraterinnen und Berater in der Durchführung von Video­beratungen geschult und mit den dazugehörigen Prozessen sowie der Technik vertraut gemacht. Für uns als Bank ergab sich damit eine echte Win-Win-Situation: Unsere Kolleginnen und Kollegen können nun flexibel beide Beratungswege anbieten und eröffnen unserer Kundschaft eine größtmögliche Wahlfreiheit. Dies haben Kundinnen und Kunden honoriert. Die positiven Rückmeldungen sprechen für sich, was uns bestärkt, unser Angebot weiter auszubauen, ohne dabei den direkten Kontakt in unseren Filialen zu vernachlässigen.

Die Zukunft kann kommen

Dass die Digitalisierung aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken ist, wurde 2020 mehr als deutlich. Auch wir stellen unsere Prozesse auf den digitalen Prüfstand. Konkret: Wir werden in diesem Jahr die digitale Unterschrift auf Darlehensverträgen angehen. Dies ist aus mehreren Gesichtspunkten für uns wichtig: Zum einen wird so der Prozess beschleunigt. Zum anderen ist das auch ein kleiner Beitrag für den Umweltschutz. Insge­samt blicken wir sehr zuversichtlich in die Zukunft. Das letzte Jahr hat uns gezeigt, dass wir auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen können, die sich einsetzen, auch in schwierigen Situationen zusammenhalten und für unsere Kundinnen und Kunden immer die richtigen Lösungen finden. Dafür bedanke ich mich im Namen des gesamten Vorstandes ganz herzlich!

Vorstandsperspektive 
»Das Letzte Jahr hat uns gezeigt, dass wir uns auf unsere Kolleginnen und Kollegen verlassen können. dafür Danken wir ihnen herzlich.«

Vorstandsperspektive 
»Wir werden auch in den nächsten Jahren konsequent in den Ausbau unserer digitalen Angebote investieren.«

Das Jahr 2020 war sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich eines der schwersten Jahre der jüngsten Vergangenheit. Als das Corona­-Virus zu Beginn 2020 das erste Mal in Deutschland nachgewiesen worden ist, konnte niemand abschätzen, welch große Herausforderungen die Pandemie – neben all den medizinischen und gesellschaftlichen Problemen – für die Menschen, die Wirtschaft und damit auch für unsere Bank mit sich bringen sollte. Dennoch haben wir das Geschäftsjahr 2020 mit einem guten Ergebnis abschließen können.

Dies zeigt vor allem der Blick in die Geschäftszahlen. Wir beenden 2020 mit einem Plus von 6,3 Millionen Euro. Daran erkennen wir, dass wir trotz eines herausfordernden Marktumfelds und der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie gute Arbeit geleistet haben und unseren Mitgliedern sowie Kundinnen und Kunden als verlässlicher und professioneller Finanzpartner zur Seite standen. Insbesondere bei den Girokonten zeigt sich das Vertrauen in unsere Leistungsfähigkeit: 6.122 neu eröffnete Lohn­- und Gehaltskonten sprechen für sich. Einen solchen Zuwachs wie im Jahr 2020 gab es bisher noch nie. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg ehrt uns, dass unsere PSD­-Bankengruppe zum wiederholten Mal zur beliebtesten Regionalbank gewählt wurde. Unser Mix aus Direkt-­, Filial-­ und Genossenschaftsbank macht uns flexibel. So können wir auf zahlreichen Wegen auf die individuellen Wünsche unserer Kundinnen und Kunden bestens eingehen.

Die Pandemie zeigt, wo wir stehen

Die Pandemie wirkte wie ein Brennglas. Schonungslos offenbarte die Krise, wo wir mit der Digitalisierung zahlreicher Lebensbereiche stehen. Flächendeckendes Homeoffice und effiziente, digitale Verwaltungsprozesse: Mehr denn je war Umdenken nötig – sowohl in der Gesellschaft als auch in unserer PSD Bank. Wir haben diese Entwicklung en schon vor Jahren erkannt und dennoch ging nun viel es schneller als gedacht: Wir haben viel Zeit und Energie in die Einführung und Optimierung der digitalen Prozesse unserer PSD Bank Nürnberg investiert. Mit dem Ziel genau dort erreichbar zu sein, wo unsere Kundinnen und Kunden uns brauchen. Mit unseren erfolgreichen Anstrengungen haben wir eines bewiesen: Wir haben modernes Banking im Sinne unserer Kundschaft verstanden – kein allzu schlechtes Ergebnis eines Krisenjahres.

Erfolgreiche Immobilienberatungen

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben in einigen Branchen für ein Beben unbekannten Ausmaßes gesorgt. Eine Branche hingegen zeigte sich nahezu unbeeindruckt von den Kapriolen am Markt: die Immobilienbranche. Nicht nur, dass sie keine Einbußen erlebt hat, sie ist darüber hinaus sogar gewachsen. Angesichts der Unsicherheiten ist diese Entwicklung allerdings wenig überraschend. In Zeiten der Niedrigzinspolitik, schwankender Kapitalmärkte und allgemeiner Verunsicherung streben Kundinnen und Kunden nach sicheren Wertanlagen. Eine eigene Immobilie scheint vielen daher das beste Mittel zu sein, Kapital anzulegen und gleichzeitig von den Vorteilen der eigenen vier Wände zu profitieren. Schließlich haben wir während des Lockdowns viel mehr Zeit in den heimischen vier Wänden verbracht als zuvor. Das brachte – neben dem Wunsch nach einer sicheren Geldanlage – viele dazu, über die eigene Wohnsituation, die oftmals Homeoffice und Homeschooling ermöglichen musste, nachzudenken. Neben allen emotionalen Aspekten steht für unsere Kundinnen und Kunden die Frage nach bestmöglichen Finanzierungsmöglichkeiten einer Immobilie im Vordergrund.

Gemeinsam die beste Lösung finden

Um genau das leisten zu können, haben wir uns dazu entschieden, unser Augenmerk – neben der Vermittlung unserer eigenen Baufinanzierung – auf die Vermittlung von Baufinanzierungen von Drittanbietern zu legen. Vor diesem Hintergrund sind wir Kooperationen mit aktuell 15 anderen Kreditinstituten und Bausparkassen eingegangen. Uns ist bewusst, dass sich unsere Kundinnen und Kunden für ein Produkt unseres Kooperationspartners entscheiden können – und damit gegen eine Baufinanzierung in unserem Haus. Allerdings: Steht das partnerschaftliche Miteinander nicht gerade dafür, gemeinsam die bestmögliche Lösung für alle zu schaffen? Wir beantworten das mit einem klaren Ja! Und lassen unsere Kundinnen und Kunden mit dem guten Gefühl zurück, die beste Entscheidung getroffen zu haben. Mehr Partnerschaftlichkeit und Vertrauen geht nicht.

Das Jahr 2020 war für uns mehr als nur ein Jahr der Her­ausforderungen, der Ungewissheiten und der Sorgen – es war auch ein Jahr des Hinterfragens, Neudenkens und der Gewissheit: Gemeinsam schaffen wir das. Vor allem lehrte uns 2020, dass unser genossenschaftliches Prinzip, das seit mehr als 200 Jahren gilt, auch in herausfor­dern­den Zeiten bestens funktioniert und weiterhin Bestand hat. Und: Es hat uns gezeigt, dass wir bereits vor Jahren den richtigen digitalen Weg eingeschlagen haben.

So haben wir uns schon vor der Pandemie mit den Mög­lichkeiten der Videoberatung und ihren Vorteilen intensiv auseinandergesetzt. Daher stellte die Umstellung auf dieses Beratungsformat keine unlösbare Aufgabe für uns dar. Wir sind froh, dass unsere Kundinnen und Kunden dieses Angebot gerne angenommen haben. So blieben wir als Finanzdienstleister gegenüber unserer Kundschaft jederzeit ansprechbar.

Neben allen technischen Möglichkeiten blieben unsere Filialen zu jedem Zeitpunkt der Pandemie geöffnet. Sicher, die Beratungen verliefen anders als gewöhnlich – mit mehr Abstand und mit strengen Hygienevorschrif­ten. Wir konnten allen Kundinnen und Kunden, die auf eine Vor-Ort-Beratung nicht verzichten wollten oder konnten, jederzeit ein Gesprächsangebot machen – denn wir wis­sen, manche Fragen der eigenen Finanzplanung lassen sich in einem persönlichen Gespräch einfach besser besprechen.

Arbeiten in Zeiten der Pandemie

Auch auf die Organisation und die Arbeit bei uns in der PSD Bank Nürnberg hat die Corona-Pandemie Einfluss genommen. Schon früh haben wir auf den digitalen Betrieb umgestellt. Damit einher gingen Vor-, aber auch Nachteile. So konnten wir feststellen, dass Besprech­ungen digital viel effektiver abgehalten wurden und Aufbau sowie der Ablauf insgesamt schlanker wurden. Her­ausfordernd war hingegen, dass soziale Kontakte fehlen, insbesondere der spontane und ungezwungene Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen wird schmerzlich vermisst.

Insgesamt ziehen wir jedoch eine durchaus positive Bilanz. Die zeitliche Flexibilität, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Wegfall langer Pendlerwege: Die Vorteile des mobilen Arbeitens sind vielfältig und zugleich attraktiv. Als zukunftsorientierter Arbeitgeber hatten wir bereits vor der Pandemie Konzepte ausgearbeitet, wie wir unseren Kolleginnen und Kollegen mobiles Arbeiten ermöglichen können. Und auch hier war die Krise wieder einmal ein Prozessbeschleuniger. Wir setzten unsere Ideen früher, wenn auch etwas anders als gedacht, in die Tat um. Und eines ist sicher: Wir bleiben am Ball und werden die Entwicklungen rund um alternative Arbeitskonzepte weiterhin ganz weit oben auf unserer Agenda haben.

Schulungen für unsere Mitarbeitenden

Die digitale Umstellung ging natürlich auch für uns mit einem Mehraufwand einher. Kurzerhand wurden einige Beraterinnen und Berater in der Durchführung von Video­beratungen geschult und mit den dazugehörigen Prozessen sowie der Technik vertraut gemacht. Für uns als Bank ergab sich damit eine echte Win-Win-Situation: Unsere Kolleginnen und Kollegen können nun flexibel beide Beratungswege anbieten und eröffnen unserer Kundschaft eine größtmögliche Wahlfreiheit. Dies haben Kundinnen und Kunden honoriert. Die positiven Rückmeldungen sprechen für sich, was uns bestärkt, unser Angebot weiter auszubauen, ohne dabei den direkten Kontakt in unseren Filialen zu vernachlässigen.

Die Zukunft kann kommen

Dass die Digitalisierung aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken ist, wurde 2020 mehr als deutlich. Auch wir stellen unsere Prozesse auf den digitalen Prüfstand. Konkret: Wir werden in diesem Jahr die digitale Unterschrift auf Darlehensverträgen angehen. Dies ist aus mehreren Gesichtspunkten für uns wichtig: Zum einen wird so der Prozess beschleunigt. Zum anderen ist das auch ein kleiner Beitrag für den Umweltschutz. Insge­samt blicken wir sehr zuversichtlich in die Zukunft. Das letzte Jahr hat uns gezeigt, dass wir auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen können, die sich einsetzen, auch in schwierigen Situationen zusammenhalten und für unsere Kundinnen und Kunden immer die richtigen Lösungen finden. Dafür bedanke ich mich im Namen des gesamten Vorstandes ganz herzlich!

Vorstandsperspektive 
»Das Letzte Jahr hat uns gezeigt, dass wir uns auf unsere Kolleginnen und Kollegen verlassen können. dafür Danken wir ihnen herzlich.«

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