Wirtschaftliche Lage

Wachstumsdynamik lässt nach

Die deutsche Wirtschaft setzte im Jahr 2018 ihren Aufschwung fort, allerdings wesentlich weniger dynamisch als in den Vorjahren. Auch der Welthandel verlor an Schwung. Die protektionistische Handelspolitik der US-Regierung beeinträchtigte das Wirtschaftswachstum hierzulande nur wenig, nicht zuletzt, weil die Binnennachfrage weiterhin robust expandierte.

Der private wie der öffentliche Konsum blieben wichtige Wachstumsstützen. Die Investitionsausgaben legten insbesondere wegen der noch immer ausgesprochen günstigen Finanzierungsbedingungen sogar etwas stärker zu als im Vorjahr. Bei den Bauinvestitionen hielt das Wachstum ebenfalls an.

Die öffentliche Hand schloss 2018 mit einem Rekord- Finanzierungsüberschuss von 58,0 Mrd. Euro ab. Sprudelnden Steuereinnahmen standen moderat wachsende Ausgaben gegenüber, der Schuldenstand des Staates sank im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt von 63,9 % in 2017 auf rund 60 %. Der Arbeitsmarkt präsentierte sich in einer anhaltend guten Grundverfassung. Die Arbeitslosenquote ging im Vergleich zu 2017 um 0,5 Prozentpunkte auf 5,2 % zurück. Auf Jahressicht stiegen die Verbraucherpreise insgesamt um 1,8 % und damit leicht stärker als 2017 (+1,5 %).

 

 

Der private wie der öffentliche Konsum  blieben wichtige Wachstumsstützen.
Bei den Bauinvestitionen hielt das Wachstum ebenfalls an.“

 

Katerstimmung an den Finanzmärkten 2018

Nach einem zunächst aussichtsreichen Start in das Jahr 2018 mehrten sich im Jahresverlauf die Risiken für die Kapitalmärkte. Der Dow Jones markierte noch im Oktober ein Allzeithoch. Geopolitische Risiken überkompensierten jedoch das positive Momentum. Ein wesentlicher Herd für Unsicherheit war die US-Handelspolitik. Die letzten Hoffnungen auf einen geregelten Brexit wurden von den Marktteilnehmern zum Jahresende weitestgehend begraben. Auch die innenpolitischen Streitigkeiten in den USA belasteten die Märkte.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zum Jahresende 2018 das Ankaufprogramm für Anleihen beendet. Die Leitzinsen beließen die Notenbanker jedoch unverändert auf deren historisch niedrigen Niveaus. Die US-amerikanische Zentralbank Fed hat 2018 den Leitzins weiter bis auf 2,25-2,5 % erhöht.

 

DAX minus 18 Prozent

Der deutsche Leitindex DAX kletterte in den ersten Wochen auf das Jahreshoch von 13.559 Punkten und bewegte sich im weiteren Verlauf des Jahres beharrlich nach unten. Die Belastungsfaktoren waren auch hier sowohl geopolitisch als auch konjunkturell geprägt. Am Jahresende stand der DAX mit 10.559 Punkten 18 % unter dem Wert, den er zu Jahresbeginn vorweisen konnte.

 

 

Die öffentliche Hand schloss 2018 mit einem Rekord-Finanzierungsüberschuss von 58,0 Mrd. Euro ab.

 

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